
Mittellatein ist eine Bezeichnung für die im Mittelalter für die Liturgie der römisch-katholischen Kirche, als Literatur-, Unterrichts- und Wissenschaftsprache, sowie in Rechtssprechung und Verwaltung weit verbreitete Form des Latein.
Lateinkenntnisse sind daher eine grundlegende Voraussetzung für die Lektüre und das Verständnis vieler Quellen aus dieser Epoche. Unser Tipp des Monats verweist auf zwei Online-Tutorials, die von Experten der Londoner National Archives auf der Grundlage von Originaldokumenten erarbeitet wurden.
12 Lektionen für Anfänger: http://www.nationalarchives.gov.uk/latin/beginners
12 Lektionen für Fortgeschrittene: http://www.nationalarchives.gov.uk/latin/advanced

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In den letzten Jahren ist das Angebot von Software zur Literaturverwaltung vielfältiger, aber auch unübersichtlicher geworden. Qualitätskriterien sind u.a. intuitive Bedienbarkeit, vielseitige Import- und Exportmöglichkeiten, Flexibilität, Kompatibilität mit anderen Systemen, Support, gute Netzanbindung - aber auch Unabhängigkeit vom Internetanschluss.
Eine wesentliche Rolle bei der Auswahl einer passenden Software spielen individuelle Bedürfnisse. Auf jeden Fall ist es ratsam, verschiedene Programme zu testen. Bei der Arbeit im Archiv bewährt sich Lit-Link - ein zweidimensionaler Zettelkasten zur Verwaltung von bibliographischen Daten, Transkripten aus Archivalien, Notizen, Dateien und Medien aller Art, Informationen über Autoren, Institutionen etc. Die Verknüpfungsmöglichkeiten sind im Vergleich zu anderen Programmen nahezu unbegrenzt. In Kürze erscheint die Version 3.0!

Historische Adressbücher sind eine wichtige Referenz für Regional-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte sowie für die Familienforschung.
Bibliotheken und Archive erschließen diese Quelle zunehmend für die Online-Nutzung.
So sind zum Beispiel die Adressbücher Posen/Poznań in der Großpolnischen Digitalen Bibliothek recherchierbar. Der zeitliche Rahmen erstreckt sich von der preußischen Provinzhauptstadt Posen
(Adress- und Geschäfts- Handbuch der Stadt Posen 1879) bis zur Wojewodschaftshauptstadt Poznań in der 2. Polnischen Republik
(Ksiega adresowa dla handlu-przemysłu-rzemiosła stoł. M. Poznania 1936/37)
Ergänzend können die in der Staatsbibliothek Berlin bzw. im Herder-Institut Marburg nachgewiesenen Bände sowie die Datenbank Adress-Kalendar von 1835 (Polish-Roots) herangezogen werden.

-> Norman B. Leventhal Map Center at the Boston Public Library
Free to All - der Leitspruch über dem Portal der Boston Public Library ist auch das Anliegen des Bostoner Bürgers, Stadtentwicklers, Unternehmers und Sammlers Norman B. Leventhal. Er überließ der BPL eine wertvolle Sammlung historischer Karten und finanzierte Projekte zur Erhaltung, Erschließung und Präsentation ihres gesamten Kartenbestandes. 200.000 Karten und 5.000 Atlanten sollen nach und nach digitalisiert und online verfügbar gemacht werden. Der Bestand kann nach Ort, Erscheinungsjahr, Herausgeber und Autor durchsucht und in den einzelnen Karten mit komfortablen Onlinewerkzeugen navigiert werden. Unterrichtsmaterialien, Online-Ausstellungen und eine “Karte des Monats” ergänzen das Angebot.

Wikisource ist wie die Wikipedia ein auf der MediaWiki-Software basierendes Online-Projekt der Wikimedia Foundation. Texte, Bilder, Hörtexte etc., für die das Urherberrecht erloschen ist, oder mit freien Lizenzen erschienene Werke werden digitalisiert, gemeinschaftlich bearbeitet und publiziert.
Bereits vollständig aufgenommen sind u.a. die Allgemeine Deutsche Bibliographie (1900-1910) und die Familienchronik der schwäbischen Herren von Zimmern aus dem 16. Jahrhundert. Die Stadtansicht von Rom stammt aus einem aktuellen Wikisource-Editionsprojekt - der Schedel’schen Weltchronik von 1493.