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Tipp des Monats: Interaktive Karte “Denkmallandschaft Berliner Mauer”

Fragment der Berliner Mauer an der Bernauer Straße
Mauerfragment an der Bernauer Straße (Foto A. Genest)

Das Bild, das weltweit die Erinnerung an die Berliner Mauer beherrscht, basiert auf deren westlicher Fassade: Graffitis auf einer Wand aus Betonfertigteilen.
Aus ostdeutscher Perspektive war sie lediglich der Abschluss eines komplexen Systems perfekt getarnter, scharf bewachter und nur unter Lebensgefahr zu überwindender Grenzanlagen. Ein Projekt des Lehrstuhls für Denkmalpflege der BTU Cottbus dokumentiert die gesamte für den Betrieb der Grenze erforderliche Infrastruktur und deren erhaltene Elemente und macht sie über eine interaktive Karte auch mit mobilen Endgeräten (Handy, GPS) nutzbar.

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Tipp des Monats: Dehio-Handbücher, Reclams Kunstführer

Buchrücken Dehio Handbücher

Das um 1900 von Georg Dehio begründete Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler ist ein umfassendes Nachschlagewerk für Kunst- und Architekturinteressierte und ein kompakter, detaillierter Reiseführer für Erkundungen auch abseits ausgetretener Touristenpfade.

Die Reihe wird ständig erweitert und aktualisiert, das 19. Jahrhundert, die jüngere Moderne sowie technische Denkmäler sind inzwischen einbezogen worden. Ergänzt wurde das Handbuch zudem um geschichtliche Einleitungen zu den größeren Städten und Orten unter Berücksichtigung städtebaulicher und denkmalpflegerischer Aspekte. Übersichtskarten, Objekt-, Künstler-, Orts- bzw. Straßenregister sowie ein Fachglossar erleichtern die Benutzung.

Ein wenig handlicher, je nach Region und Auflage auch aktueller, aber leider nur noch antiquarisch erhältlich sind Reclams Kunstführer, die auch Informationen zu Museen und Sammlungen und zahlreiche Abbildungen enthalten.
Die zwischen 1958 und 1994 erschienene Reihe umfasst neben Regionen und Städten Deutschlands (ohne neue Bundesländer) auch Titel zu Dänemark, Finnland, Frankreich, Italien, Österreich, Schweden, Spanien, Schweiz, Liechtenstein und der Türkei.

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Tag des offenen Denkmals

Am Tag des offenen Denkmals, dem deutschen Beitrag zu den European Heritage Days, werden jeweils am 2. Septemberwochenende Bau-, Technik- und Kunstdenkmäler der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht und durch ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm begleitet. Das Motto für 2007 lautet: Orte der Einkehr und des Gebets – Historische Sakralbauten.
Der Berliner Denkmaltag widmet sich zusätzlich dem Schwerpunkt “Das Berliner Erbe der Nachkriegszeit” in Ost und West, das das Stadtbild Berlins bis heute prägt. Auch hier werden nicht nur prominente Beispiele wie der Alexanderplatz mit dem Fernsehturm, das Kulturforum in Tiergarten oder die nach der Restaurierung wiedereröffnete Kongresshalle (Haus der Kulturen der Welt) in den Blick genommen, sondern auch Wohngebiete, Grünanlagen und Sakralbauten.
Noch bis 8.10 zeigt das Bauhaus-Archiv die Ausstellung: Berliner Siedlungen der 1920er Jahre - Kandidaten für das UNESCO Welterbe. Vor diesem Hintergrund finden am Berliner Denkmaltag Führungen durch die Gartenstadt Falkenberg, die Siedlung Schillerpark, die Weisse Stadt, die Siemensstadt, die Hufeisensiedlung und die Wohnstadt Carl Legien statt.
Tag des offenen Denkmals: bundesweit 9. September,
in Berlin am 08./09. September 2007

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