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Recherche & Redaktion in Berlin

Digitale Sammlungen der Bayerischen Staatsbibliothek

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Das Münchener Digitalisierung Zentrum (MDZ) koordiniert die Digitalisierung und Online-Publikation der Bestände der Bayerischen Staatsbibliothek und kooperierender Institutionen. Die Digitalen Sammlungen sind die umfangreichsten und am schnellsten wachsenden Deutschlands und repräsentieren die Münchener Sammelschwerpunkte Geschichte, Klassische Altertumswissenschaften, Osteuropa und Musikwissenschaft. Sie umfassen sowohl Handschriften, Alte Drucke, Bücher, Karten und Fotoarchive als auch Zeitschriften und Zeitungen.

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Tipp des Monats: Thesaurus professionum (THEPRO)

Der NestlerDer Thesaurus Professionum verzeichnet derzeit ca. 23.000 historische Berufsbezeichnungen aus Leichenpredigten und sonstigen Quellen der Frühen Neuzeit in hessischen, sächsischen, schlesischen und thüringischen Bibliotheken und Archiven.

Illustration: Amman, Jost, Sachs, Hans:
Eygentliche Beschreibung aller Stände auff Erden,
hoher und nidriger, geistlicher und weltlicher,
aller Künsten, Handwercken und Händeln …
Durch d. weitberümpten Hans Sachsen gantz fleissig beschrieben u. in teutsche Reimen gefasset, Frankfurt am Mayn: Feyerabend 1568
Bildnachweis: http://www.digitalis.uni-koeln.de/

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Tipp des Monats: 2cyr.com: Online-Konverter Kyrillisch-Latein

Eingabemaske Konverter Screenshot

In Bibliothekskatalogen und Datenbanken ist die Verwaltung nichtlateinischer Schriften je nach Zeichenkodierung oft nur in Transliteration möglich.
Der Online-Konverter 2cyr.com bietet die Möglichkeit, Umschriften ins Kyrillische (und umgekehrt) umzuwandeln und dabei einzelne Zeichen für die jeweilige Zielsprache individuell festzulegen.
Mangels eineindeutiger Zeichenzuordnung ist die Umwandlung bibliographischer Daten ins Originalschriftliche oft problematisch, man kann jedoch die 2cyr.com - Bildschirmtastatur für Suchanfragen in kyrillisch oder unicode-kodierten Katalogen, bibliographischen Datenbanken und Suchmaschinen nutzen und die Daten von dort in das eigene Literaturverwaltungs- bzw. Textverarbeitungsprogramm übernehmen.

Anpassung der Umschrift an das Transliterationssystem
individuelle Anpassung der Umschrift für jedes einzelne Zeichen

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Tipp des Monats: Gesamtkatalog deutschsprachiger Leichenpredigten (GESA)

Titelblatt einer Naumburger Leichenpredigt Personalschriften, die zu Anlässen wie Geburtstag, Taufe, Hochzeit, Amtseinführung, Jubiläen oder Tod verfasst und publiziert wurden, bilden eine einzigartige biographische Quelle. Gedruckte Leichenpredigten für Adelige, Bürger, Amts- und Würdenträger erlebten ihre Blütezeit im protestantischen Kulturraum in der Zeit zwischen 1550 und 1750, im deutschen Sprachraum sind etwa 250.000 dieser Schriften überliefert. Die Forschungsstelle für Personalschriften an der Philipps-Universität Marburg ermittelt und erschließt sie im Gesamtkatalog deutschsprachiger Leichenpredigten (GESA) und erarbeitet eine Bibliographie zur Leichenpredigten-Literatur

Bild: Titelblatt der Leichenpredigt für Samuel Sultze aus Naumburg, aus dem Titelblattkatalog der Leichenpredigten und sonstiger Trauerschriften in der Universitätsbibliothek Wroclaw/Breslau , Sign. 421542

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Tipp des Monats: Pictura Paedagogica Online

Die Entdeckung Amerikas

Die Entdeckung von Amerika. - Kupferstich ; koloriert ; 65 x 101 mm. - Original. In: Der Mensch von Anbeginn bis auf unsre Zeiten : Ein höchst nützliches und unterhaltendes Bilderbuch für wißbegierige und fleißige Knaben und Mädchen, die einst brave und glückliche Bürger und Bürgerinnen werden wollen / Hempel, Friedrich Wilhelm. - Leipzig, 1809 = [1809]. - S. 174/175, Pictura Paedagogica Online, Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung, IDN=b0014875berl

Das bildungsgeschichtliche Bildarchiv Pictura Paedagogica - ein Gemeinschaftsprojekt der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung mit der Universität Hildesheim, verzeichnet und erschließt Illustrationen des 15.-20. Jh. aus Kinder- und Schulbüchern, Bibeln und Atlanten, illustrierten Zeitschriften und Postkarten.
Holzschnitte, Kupfer- und Stahlstiche, auch Fotografien können nach Titel, Personen, Quellen, Zeiträumen und Schlagworten recherchiert und für nichtkommerzielle Zwecke mit Angabe der Quelle weiterverwendet werden. Für die Print-Publikation besteht die Möglichkeit der Onlinebestellung hochauflösender Reproduktionen.

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Quellen- und Literaturverwaltung mit Litlink

LitLink3
Vorschau auf die Browserfunktion von Lit-Link 3.0

In den letzten Jahren ist das Angebot von Software zur Literaturverwaltung vielfältiger, aber auch unübersichtlicher geworden. Qualitätskriterien sind u.a. intuitive Bedienbarkeit, vielseitige Import- und Exportmöglichkeiten, Flexibilität, Kompatibilität mit anderen Systemen, Support, gute Netzanbindung - aber auch Unabhängigkeit vom Internetanschluss.
Eine wesentliche Rolle bei der Auswahl einer passenden Software spielen individuelle Bedürfnisse. Auf jeden Fall ist es ratsam, verschiedene Programme zu testen. Bei der Arbeit im Archiv bewährt sich Lit-Link - ein zweidimensionaler Zettelkasten zur Verwaltung von bibliographischen Daten, Transkripten aus Archivalien, Notizen, Dateien und Medien aller Art, Informationen über Autoren, Institutionen etc. Die Verknüpfungsmöglichkeiten sind im Vergleich zu anderen Programmen nahezu unbegrenzt. In Kürze erscheint die Version 3.0!

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Handbuch historischer Buchbestände

Biblioteka Ossolineum - Sachkatalog

Das von Bernhard Fabian herausgegebene Handbuch der historischen Buchbestände in Deutschland, Österreich und Europa wird auf b2i, einem Fachportal für Bibliotheks-, Buch- und Informationswissenschaften, in Form eines interaktiven Wikis zugänglich gemacht und ständig aktualisiert.
Bisher sind Informationen vorwiegend zu deutschen und österreichischen Bibliotheken und Beständen recherchierbar, ferner zur Tschechischen und Slowakischen Republik, Ungarn, Polen, Bulgarien, Dänemark, Schweden, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Russland, Kroatien, Slowenien, Italien, Grossbritannien und Irland. Die Bände zur Schweiz und Südtirol befinden sich in Bearbeitung.

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Historische Adressbücher Posen/Poznan

Posen/Poznan: Bernhardinerkloster und Maria-Magdalenengymnasium

Historische Adressbücher sind eine wichtige Referenz für Regional-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte sowie für die Familienforschung.
Bibliotheken und Archive erschließen diese Quelle zunehmend für die Online-Nutzung.
So sind zum Beispiel die Adressbücher Posen/Poznań in der Großpolnischen Digitalen Bibliothek recherchierbar. Der zeitliche Rahmen erstreckt sich von der preußischen Provinzhauptstadt Posen
(Adress- und Geschäfts- Handbuch der Stadt Posen 1879)
bis zur Wojewodschaftshauptstadt Poznań in der 2. Polnischen Republik
(Ksiega adresowa dla handlu-przemysłu-rzemiosła stoł. M. Poznania 1936/37)
Ergänzend können die in der Staatsbibliothek Berlin bzw. im Herder-Institut Marburg nachgewiesenen Bände sowie die Datenbank Adress-Kalendar von 1835 (Polish-Roots) herangezogen werden.

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Norman B. Leventhal Map Center

Stadtplanausschnitt Boston

-> Norman B. Leventhal Map Center at the Boston Public Library

Free to All - der Leitspruch über dem Portal der Boston Public Library ist auch das Anliegen des Bostoner Bürgers, Stadtentwicklers, Unternehmers und Sammlers Norman B. Leventhal. Er überließ der BPL eine wertvolle Sammlung historischer Karten und finanzierte Projekte zur Erhaltung, Erschließung und Präsentation ihres gesamten Kartenbestandes. 200.000 Karten und 5.000 Atlanten sollen nach und nach digitalisiert und online verfügbar gemacht werden. Der Bestand kann nach Ort, Erscheinungsjahr, Herausgeber und Autor durchsucht und in den einzelnen Karten mit komfortablen Onlinewerkzeugen navigiert werden. Unterrichtsmaterialien, Online-Ausstellungen und eine “Karte des Monats” ergänzen das Angebot.

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Literatursuche grenzenlos: WorldCat

Der WorldCat - als Universalbibliographie unübertroffen - ist seit August 2006 lizenzfrei recherchierbar. Trotz eingeschränkter Funktionalität der offenen Version bietet der Weltkatalog vieles, was hiesige Verbundkataloge noch vermissen lassen wie z.B. Suchfilter nach Format (Filme!), Erscheinungszeitraum oder -jahr, Sprache und Themengebiet sowie den Nachweis einzelner Aufsätze und in Sammelwerken enthaltener Beiträge.

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Leserhunger - kulinarischer Bibliotheks- und Archivführer

CommunityWalk Map - Leserhunger worldwide
Weblogs sind in aller Munde - zu allen möglichen Themen wendet man sich unter einem Nickname an eine virtuelle Öffentlichkeit.
Wer viel Zeit in Bibliotheken und Archiven verbringt, sucht dort oft vergeblich nach einer Möglichkeit, sich leiblich zu stärken. Sicher gibt es aber auch positive Erfahrungen, die man weitergeben möchte.
Mit dem Weblog http://www.leserhunger.de möchten wir ein Forum für gastrokritische Archiv und Bibliotheksnutzer bieten und einen Beitrag zur Verbesserung des Imbissangebots für hungrige Leser leisten. Kurzkritiken (gern mit Foto, in jeglicher Sprache) bitte an leserhunger@archivauskunft.de

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Transliteration nichtlateinischer Schrift in Online-Katalogen

Die Transliteration aus nichtlateinischer Schrift orientiert sich meist an der Realisierung der entsprechenden Laute in der Zielsprache, z. B. wird Солженицын zu Solschenizyn (dt.), Solzhenitsyn (engl. bzw. Soljenitsyne (franz.).
Deutsche wissenschaftliche Bibliotheken verwenden eine an die sog. wissenschaftliche Transliteration angelehnte Umschrift (Bsp.: Solzenicyn).
Für die richtige Darstellung von Sonderzeichen ist ein unicodefähiges Betriebssystem (Windows ab 98, Mac-OS ab 10.2) und ein aktueller Browser erforderlich. Außerdem müssen die Sprachunterstützung (Windows) bzw. die entsprechenden Language-Kits (Mac) installiert sein. Gegebenfalls muss die Kodierung im Browser (Ansicht - Codierung) manuell angepasst werden.

Deshalb haben wir Umschriftabellen (Russisch, Serbisch/Mazedonisch, Bulgarisch, Ukrainisch, Griechisch, Georgisch) auch in einem von der Darstellung im Browser unabhängigen PDF-Dokument zusammengestellt
Noch komplexer stellt sich das Problem im Hebräischen und Arabischen dar, Einen Einstieg in diese Thematik bietet die die soeben erschienene Handreichung Marquardt, Susanne: Transliteration und Retrieval - zur Problematik des Auffindens hebräischsprachiger Medien in Online-Katalogen (OPAC).

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