Gefangenenkartei der Berliner Strafanstalten aus der NS-Zeit

Das Landesarchiv Berlin verwahrt Karteien von Inhaftierten der Berliner Strafanstalten Plötzensee, Tegel, Charlottenburg, Barnimstraße und des Untersuchungsgefängnisses Moabit aus den Jahren 1934/35 bis 1945.

Die Karteikarten enthalten biografische Angaben, Hinweise auf den Tatvorwurf bzw. das Delikt, Haftdauer und Verlegungen sowie Aktenzeichen der zuständigen Strafvollstreckungsbehörden. Sie sind somit eine wichtige Quelle zur Untersuchung von Weg und Verbleib von Gefangenen innerhalb des Haftsystems des NS-Staates.

Nach bewilligtem Antrag auf Schutzfristverkürzung zur Einsichtnahme in personenbezogene Unterlagen gemäß § 9, Abs. 3 ArchGB können diese Karteien nun in digitalisierter Form im Lesesaal des Landesarchivs genutzt werden.

–> weitere Informationen zu den einzelnen Beständen auf der Internetseite des Landesarchivs