Berlin Document Center im Bundesarchiv

Das Berlin Document Center (BDC) wurde nach Kriegsende von der US-Armee in Berlin als Sammellager von beschlagnahmten Dokumenten aus der NS-Zeit zur Vorbereitung der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse und der Entnazifizierung aufgebaut.
1996 wurden die Unterlagen des ehemaligen BDC in der neuen Liegenschaft des Bundesarchivs in Berlin-Lichterfelde mit den Beständen der Abteilung Deutsches Reich zusammengeführt.
Neben der Zentralen Mitgliederkartei der NSDAP können dort u. a. Personenakten des Rasse- und Siedlungshauptamtes sowie Personalunterlagen von SS- und SA-Angehörigen recherchiert werden.
Aufgrund der Erfahrungen mit an uns gerichteten diesbezüglichen Anfragen scheint es sinnvoll, auf den Artikel von B. Heusterberg über personenbezogene NS-Unterlagen und deren Benutzung hinzuweisen

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