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Samisdat-Zeitschriften in der DDR

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Samisdat von russ. cамиздат bedeutet “selbst verlegt” und bezeichnet außerhalb der staatlichen Sphäre verlegte Publikationen, die eine wichtige Quelle zur Erforschung der Geschichte der Länder des ehemaligen Ostblocks darstellen. Herstellung, Besitz und Verbreitung solcher Bücher, Flug- und Zeitschriften waren verboten und wurden verfolgt. In der DDR wurden mittels Schreibmaschinendurchschlägen oder Matritzendruckern hektographierte Blätter wie Grenzfall, Grubenkante, Kopfsprung, Lausitzbotin, Böhlener Plattform und Umweltblätter im Umfeld von unter dem Schutz der Kirche arbeitenden Friedens-, Umwelt- und Menschenrechtsgruppen verbreitet.
2011 blicken einige nichtstaatliche Archive, die sich mit der Bewahrung und Auswertung der Überlieferung der DDR-Gegenöffentlichkeit befassen, auf eine 20-jährige Tätigkeit zurück. So das Archiv der Bürgerbewegung Leipzig und das Thüringer Archiv für Zeitgeschichte “Matthias-Domaschk” (ThürAZ) in Jena.
Bild: Eine Neuerscheinung des Comic-Verlages Avant behandelt die Geschichte des “Grenzfall”

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