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Internationaler Suchdienst Bad Arolsen

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Das Archiv des Internationalen Suchdienstes ist mit rund 50 Millionen Dokumenten zu etwa 17,5 Millionen Personen die weltweit größte Sammlung von Unterlagen über zivile Opfer nationalsozialistischer Herrschaft.
Seine Aufgabe ist die Sammlung, Ordnung und Auswertung von Dokumenten, die Aufschluss über Schicksal und Verbleib aufgrund von Deportation, Internierung, Vertreibung oder anderen mit dem Zweiten Weltkrieg im Zusammenhang stehenden Gründen vermissten Personen geben können.
Die Erteilung von Auskünften erfolgte bisher aus Datenschutzgründen ausschließlich an die unmittelbar Betroffenen bzw. ihre Nachkommen. Seit 2007 öffnet der ISD sein Archiv schrittweise für die historische Forschung und die Öffentlichkeit. Seit Mai 2007 gibt es eine neue, mehrsprachige Internetseite, am 30. April 2008 wurde das Archiv feierlich eröffnet.

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