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Recherche & Redaktion in Berlin

2014/11/28
von buero

Adventsrätsel: Hartmann Schedels Stadtansichten

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Am 28. November 1514, vor 500 Jahren, starb der Nürnberger Humanist und Stadtarzt Hartmann Schedel. Berühmt ist er vor allem durch seine Weltchronik, eines der umfang- und illustrationsreichsten Editionen der frühen Neuzeit.
Die 1493 bei Anton Koberger gedruckte Ausgabe erschien unter dem Titel Liber chronicarum cum figuris et ymaginibus ab inicio mundi.
Sie enthält mehr als 1800 Holzschnitte, darunter zahlreiche, z.T. doppelseitige Stadtansichten. Dabei handelt es sich – vor allem für Süddeutschland – um die ersten Drucke dieser Art überhaupt.

Jede der Ziffern in der Tabelle über diesem Text verlinkt zu einer in Schedels Chronik erwähnten Stadt , deren Anfangsbuchstabe in das jeweilige Feld gehört. Das Lösungswort ist ein Begriff mit 8 Buchstaben. Bitte senden Sie Ihre Lösung bis zum 1. Januar 2015, 24.00 MEZ an buero@archivauskunft.de.

Die drei Gewinner können einen der drei folgenden Preise wählen:

  • Kein Original, dafür ein kolorierter Nachdruck der Weltchronik von 1493 ( Köln, Taschen, 2001, Hardcover mit Begleitheft im Schuber, 20,4 x 29 cm, 684 Seiten,  lieferbar in deutsch, englisch oder französisch)
  • Ein Klassiker: Dr. Dre – The Chronic, Death Row Records 1992
  • Eine Auswahl (9 Flaschen) fränkischer Bierspezialitäten aus dem Raum Nürnberg

2014/11/12
von buero

Archivportal D

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Seit Ende September 2014 ist das Archivportal D zur archivübergreifenden Suche in den Findmitteln teilnehmender Archive aus ganz Deutschland unter der URL www.archivportal-d.de  erreichbar. Die Ergebnisse können nach verschiedensten Kriterien gefiltert und sortiert werden, der Kontext der Bestandstektonik wird angezeigt und – sofern vorhanden – ein Digitalisat oder Vorschaubild des Objekts. Archivportal D ist ein Teilprojekt der Deutschen Digitalen Bibliothek, ermöglicht aber durch die Beschränkung auf Archive und deren spezifische Dokumentenerschließung eine sachgerechtere Recherche.

1914

2014/10/15
von buero

International Encyclopedia of the First World War

Das Onlineportal 1914-1918-online. International Encyclopedia of the First World War wurde letzte Woche in Brüssel freigeschaltet. Mehr als 1000 Beiträger aus 54 Nationen waren an dem von der Freien Universität Berlin in Kooperation mit der Bayerischen Staatsbibliothek initiierten und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierten Projekt beteiligt. Das Fachportal ist in 6 Bereiche gegliedert: Vorkiegszeit, Gewalt, Macht, Heimatfront, Medien und Nachkriegszeit und deckt inhaltlich alle relevanten Konfliktregionen weltweit ab. Die multimedial sowie mit Fotos und Quellenmaterial illustrierten Artikel behandeln politische, ökonomische, soziale und kulturelle Aspekte des “Großen Krieges”.

2014/09/15
von buero

Verlustlisten Erster Weltkrieg

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Da durch die Zerstörung wichtiger Archive im Zweiten Weltkrieg nur wenige Daten zu Kriegsteilnehmern des Ersten Weltkrieges überliefert sind, bilden die von 1914 bis 1919 im Deutschen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger herausgegebenen Verlustlisten oft die einzige Quelle zu personenbezogenen Recherchen in diesem Bereich.
Der Verein für Computergenealogie hat diese im Rahmen eines Projektes digitalisiert, mittels Crowdsourcing vollständig indiziert und mehr als 8,5 Mio. Datensätze über eine Online-Datenbank erschlossen.
Eine Person kann dabei mehrfach gelistet sein – als Verwundeter, Vermisster und/oder Gefallener.

 

2014/08/11
von buero

Veikkos Archiv

Logo Veikkos ArchivEinem Artikel im letzten Straßenfeger verdanken wir den Hinweis auf Veikkos Archiv: Der Antiquar Veikko Jungbluth hat historische Postkarten, Siegel- und Reklamemarken digitalisiert, mit Textinformationen erweitert und seine Sammlung in einem Wiki zugänglich gemacht. Er lädt die interessierte Öffentlichkeit, vor allem Lokalhistoriker und Heimatvereine ein, an diesem lebendigen Archiv der Alltagsgeschichte mitzuwirken und Kiezgeschichten, Chroniken, Tagebuchnotizen, Fotos oder Amateurvideos beizutragen. Schon jetzt kann man die gesammelten Daten als als Reiseführer benutzen, gerade an Orten abseits ausgetretener Pfade. Dafür lädt man sich die kostenlose Augmented-Reality-App “Wikitude World Browser” aufs Smartphone, gibt “Veikkos Archiv” ins Suchfeld ein, speichert es als Favorit und bekommt derzeit an über 500 Orten in Deutschland historische Bilder und Informationen in der Nähe des jeweiligen Standortes angezeigt.

2014/06/09
von buero

YIVO-Portal “Jewish Life in Poland”

Das heute vor allem für sein Engagement zur Standardisierung und Verbreitung des Jiddischen bekannte YIVO Institute for Jewish Research  hat sein historisches Archiv digitalisiert und über das Online-Portal “Jewish Life in Poland”  zugänglich gemacht.
Gegründet 1925 in Wilna/Vilnius als erste säkulare Institution zur Erforschung und Pflege der jiddischen Sprache und Kultur und seit 1940 verfolgungs-/kriegsbedingt in New York fortgeführt, verfügt es heute über die weltweit bedeutendste Sammlung zur jüdischen Geschichte und Kultur in Mittel- und Osteuropa.
Das Portal bietet zahlreiche Suchoptionen sowie formale und thematische Einstiegpunkte wie die  YIVO-Enzyklopädie “Juden in Osteuropa”, eine umfangreiche Fotodatenbank, Kartenmaterial,  Amateurfilme US-amerikanischer Besucher in Vorkriegspolen, das Max- und Frieda-Weinstein-Tonarchiv und den Online-Katalog der YIVO-Bibliothek.
Auch für Jiddisch-Interessierte bietet das Webportal vielfältiges Hör- Lese- und Übungsmaterial. Hier unser Versuch einer Transliteration des nebenstehenden Plakats nach YIVO-Standardiudisher turn sport fereyn in tshenstokhau.. suntig den 12 oygust 1917 vetk..kumen der ershter vetkampf mit anteyl fon iudisher turn-fereyn’s in poylen

2014/05/09
von buero

DIO – Deutsche Inschriften Online

Deutsche Inschriften OnlineDas Editionsprojekt “Die Deutschen Inschriften”  (DI) verzeichnet mittelalterliche und frühneuzeitliche Inschriften bis zum Jahr 1650 aus Deutschland, Österreich und Südtirol. Begründet wurde es 1934 als Gemeinschaftsunternehmen der wissenschaftlichen Akademien in Deutschland und Österreich auf Initiative des Germanisten Friedrich Panzer (Heidelberg) unter wesentlicher Mitwirkung der Historiker Karl Brandi (Göttingen) und Hans Hirsch (Wien). Das Portal “Deutsche Inschriften Online” (DIO) bietet über die sukzessive digitalisierten Editionsbänden hinaus eine Volltextsuche, Photos der Inschriften, ein Glossar, Aktuelles aus der Paläographie und eine themenbezogene Linkliste.